Lesung
über das Schicksal der Trierer Jüdin Wally Gross
Die Autorin Ulrike Michel präsentiert mit ihrem biografischen Roman "Auf der Spur der Eugenie" - ein Buch über Leben, Liebe, Freundschaft und Verfolgung " die Geschichte von Wlly Gross, einer "Am Katharinenufer" wohnhaften, später nach Kaunas deportierten und dort ermordeten Trierer Jüdin.
Ulrike Michel fand durch eine Erbschaft ein handgeschriebenes, unveröffentlichtes Romanmanuskript mit dem Arbeitstitel ‚Vom Schicksal verfolgt‘. Das Manuskript stammt von Felix Kaufmann, eines Verwandten aus dem Familienkreis der Autorin, und beschreibt das Leben der Eugenie: eine jüdische Deutsche, deren Leben durch die Geschehnisse der NS-Herrschaft aus den Fugen gerät. Ulrike Michel fand durch detektivische Arbeit heraus, dass die reale Vorlage der Romanfigur die Triererin Wally Gross ist. Nach der systematischen Ausgrenzung aufgrund ihres jüdischen Glaubens und Zwangsarbeit wurde Wally Gross im Jahr 1941 mit einem der ersten Transporte verschleppt und im litauischen Kaunas ermordet. Das Werk verbindet Passagen des Originalmanuskripts mit den historischen Recherchen Michels und Gesprächen mit Nachfahren der Familie.
12. November, 18:30 Uhr, ehemalige Synagoge, Himmeroderstr. 44, Wittlich
Text/Veranstalter: Kulturamt der Stadt Wittlich
weitere Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mahnwache am 09. November 2026

Am 09. November 2026 jährt sich der deutsche Gedenktag, an dem an die Novemberprogrome des NS-Regimes erinnert wird und somit auch an die Ofer des Nationalsozialismus. Am 09. November 1938 waren in Deutschland unzählige Geschäfte, die sich in jüdischem Besitz befanden, sowie Synagogen, gewaltsam beschädigt und in Brand gesteckt worden.
Anlässlich des Gedenktages findet wie in jedem Jahr in Wittlich die einstündige Mahnwache statt, um an dieses historische Ereignis zu erinnern. Wachsam sein gegen Antisemitismus und Gewalt und die Achtung demokratischer Werte sind nach wie vor ein zentrales Anliegen der Gedenkveranstaltung.
Die Mahnwache beginnt um 17:00 Uhr auf dem Wittlicher Marktplatz. Um 18:00 Uhr erfolgt hiernach der Gang zur Synagoge zur Kranzniederlegung am Mahnmal. Anschließend wird in der ehemaligen Synagoge der Film "Das Mädchen Inge Königsfeld" gezeigt. Er handelt von dem Schicksal einer deportierten Jüdin aus der Region und schildert das Leben von Inge und ihrer Mutter vor der Deportation bis zum Abtransport am 16. Oktober 1941 ins Ghetto Litzmannstadt im deutsch besetzten Polen.
Alle Interessierten, die teilnehmen möchten, sind willkommen.
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Wittlich in Kooperation mit dem Emil Frank Institut
Foto: Marianne Bühler
Grenzenlos gedenken 2026
Grenzüberschreitende Gedenkveranstaltungen zum 85. Jahrestag der Deportation jüdischer Menschen aus Luxembourg und der Region Trier

16.10.2026, 11:00 Uhr, Bahnhof Luxembourg
Gedenkfeier zum 85. Jahrestag der Deporation jüdischer Menschen aus Luxembourg und der Region Trier im das Ghetto von Litzmannstadt
Veranst.: Comité Auschwitz Luxembourg
17.10.2026, 19:30 Uhr, Hauptbahnhof Trier
Gedenkfeier zum 85. Jahrestag der Deporation jüdischer Menschen aus Luxembourg und der Region Trier im das Ghetto von Litzmannstadt
Veranstl.: AG "Grenzenlos gedenken"
22.10.2025, 19:00 Uhr, Schweich
"Gedenken unter Druck" Vortrag und Gespräch mit Professor Linden
Veranstl.: Partnerschaft für Demokratie, Schweich
Text: Arbeitsgemeinschaft "Grenzenlos gedenken" ,
www.grenzenlos-gedenken.eu/news.php
Foto: Werner Bühler
Führung in der ehemaligen Synagoge

Freitag, den 17. April 2026, 15:30 Uhr
Führung durch die ehemalige Wittlicher Synagoge und die neue Ausstellung zur jüdischen Gemeinde Wittlich.
Himmeroderstr. 44, 54516 Wittlich
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto: Solarisation einer alten Postkartenansicht, AK jüdische Gemeinde
Veranstalter: Emil Frank Institut, Wittlich
Ein labyrinthischer Lebensfluss, Soziologie im Exil
Verfolgte jüdische Soziologen zur Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag von Prof. Michael Jäckel, Universität Trier
27.11. um 18.30 Uhr, in der ehemaligen Wittlicher Synagoge, Himmeroder Str.
Der Vortrag beschreibt Exil-Erfahrungen nicht aus der Perspektive der Literatur. Aber diese ist hilfreich, um sich ein Bild von den Verwerfungen und Herausforderungen zu machen, die mit "Wissenschaft im Exil" einhergingen - hier vor allem in der Soziologie. Luhmann hat der Wissenschaft einmal die Funktion zugeschrieben, "die Welt für die Gesellschaft offen zu halten." Welche Erfahrungen, Anpassungen und Aneignungen begleiten das Zusammentreffen verschiedener Denkstile, insbesondere in der Zeit zwischen 1933 und 1945? Und wie haben sich Exil-Erfahrungen auf die Zeit nach 1945 ausgewirkt?“
Veranstalter: Emil Frank Institut, Wittlich, Kulturamt der Stadt Wittlich,
Eintritt frei
Mahnwache am 09. November 2025

Am 09. November 2025 jährt sich der deutsche Gedenktag, an dem an die Novemberprogrome des NS-Regimes erinnert wid und somit auch an die Ofer des Nationalsozialismus. Am 09. November 1938 waren in Deutschland nzählige Geschäfte, die sich in jüdischem Besitz faden, sowie Synagogen, gewaltsam beschädigt und in Brand gesteckt worden.
Anässlich des Gedenktages findet wie in jedem Jahr in Wittlich diie einstündige Mahnwache statt, um an dieses historische Ereigniszu erinnern. Wachsam sein gegen Antisemitismus und Gewalt und die Achtung demokratischer Werte sind ein zentrales Anliegen der Gedenkveranstaltung.
Die Mahnwache beginnt um 17:00 Uhr auf dem Wittlicher Marktplatz . Um 18:00 Uhr erfolgt hiernach der Gang zur Synagoge zur Kranzniederlegung. Anschließend wird in der ehemaligen Synagoge der dokumentarische Film "Verfolgt und umworben - Zweitausend Jahre jüdisches Erbe am Rhein", von Andreas Berg, gezeigt, der anwesend sein wird.
Alle Interessierten, die teilnehmen möchten, sind willkommen.
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Wittlich und Emil Frank Institut
Foto: Marianne Bühler
„Es gab mehr als nur Auschwitz...
Gedenkorte, die niemals in Vergessenheit geraten dürfen“.

Der junge Buchautor Louis Pawellek und der KZ-Überlebende Thomas Gabelin setzen sich gemeinsam gegen das Vergessen und für das Erinnern ein. Mit Filmausschnitten, originalem Anschauungsmaterial und Gesprächen werden die beiden vom KZ und Ghetto Theresienstadt erzählen, in dem Thomas Gabelin 1944 geboren wurde.
08.05.2025, 19:00 Uhr, Kinopalast Wittlich
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation von „Kino-Palast Wittlich“, „Kultur in der Wallfahrtskirche Klausen“ und dem Emil-Frank-Institut.
Ticket: 10,00 € (Schüler und Studenten bekommen kostenlos eine Zählkarte)
- Ticketkauf
- weitere Info
Jüdisches Leben in und um Schweich

Am Donnerstag, den 3. April 2025 um 18.00 Uhr, gibt es in der ehemalige Synagoge Schweich einen Rückblick auf die dortige 15-jährige Gedenkarbeit. Die Musikerinnen Irina Ladyjenskaya und Annette Golub von der Jüdischen Kultusgemeinde Trier werden den Abend musikalisch gestalten. Das Grußwort spricht Dr. Katarina Barley, Vizepräsidentin des europäischen Parlarments.
Anmeldung perE-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0151/ 11124413).
Wir standen nicht Abseits
Am 27. Januar jährte sich der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Seinen Ursprung hat der Gedenktag in der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Der beispiellose Schrecken, der dort vorgefunden wurde, steht heute wie der Name des Vernichtungslagers als stellvertretender Begriff für die Verbrechen der Nationalsozialisten.
Nichts war vergeblich

Die vom „Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945“ (Frankfurt) konzipierte Ausstellung wird an verschiedenen Orten im Landkreis Bernkastel-Wittlich präsentiert.
Veranstalter: Emil Frank Institut, Kulturamt der Stadt Wittlich, Kreis Bernkastel-Wittlich, Gleichstellungsbeaftragte, Autobahn und Radwegkirche St Paul, Wengerohr e.V.
